Veränderungen am Dreistetter Friedhof

Veränderungen am Dreistetter Friedhof

Auf Grund der Tatsache, dass die alte Aufbahrungshalle am Dreistetter Friedhof bereits sanierungsbedürftig war und so gut wie nicht mehr genutzt wurde, hat sich der Pfarrgemeinderat dazu entschlossen die Halle abzureißen und nach Möglichkeit an ihrer Stelle einen Urnenhain zu errichten.

Durch Bemühungen von Robert Schara konnte die Diözese dazu überredet werden, ca. 600 m² des angrenzenden Diözesangrundes für eine zukünftige Erweiterung des Friedhofs an die Pfarre Dreistetten zu überschreiben. Paralell dazu wurde von Sandra Poschacher bereits mit einem ersten Entwurf eines neuen Urnenhains begonnen, um den Platzbedarf zu ermitteln. Nachdem die neuen Grundstücksgrenzen festgelegt und eingemessen waren, konnte mit dem Abbruch der alten Aufbahrungshalle begonnen werden.

Im ersten Schritt wurden die Fenster, Türen, Glasbausteine und die Elektroinstallation entfernt. Danach wurde mit Unterstützung einiger „Ex-Ministranten“ und Christian Eder sowie der Fam. Poschacher der Dachstuhl abgebrochen und zur thermischen Verwertung abtransportiert. Der restliche Abbruch wurde nach Einholung mehrerer Angebote in gewohnter Qualität von Erik Stoiber durchgeführt. An der neuen Grundstücksgrenze wird nun eine Wurfsteinmauer errichtet und der neue Friedhofsbereich angeschüttet, um den Höhenunterschied zwischen dem Friedhof und der angrenzenden Wiese auszugleichen.
Auch die Planungsarbeiten für den neuen Urnenhain sind bereits im Laufen und erste Gestaltungsvorschläge wurden schon eingebracht.

Sollte es in Zukunft bedarf an einer Aufbahrung außerhalb der Kirche geben, wurde bereits mit der Gemeinde Markt Piesting vereinbart, dass diese in der Aufbahrungshalle am Gemeinde-Friedhof von Markt Piesting erfolgen kann.

 

Autor und Fotograf: Jürgen Poschacher